Produktion

 

Da die Fische Kaltblütler sind (sie passen sich der Wassertemperatur an), ist es wichtig die Wassertemperatur im Teich während des Sommers möglichst hoch zu halten.
Ideal: 26 - 28°C

1. Sommer

Die eigenen Laichkarpfen und -koi, laichen in natürlichen Teichen Ende April ab. Die Eier bleiben an den Wasserpflanzen kleben, und nach ca. 60 Tagesgraden schlüpfen die Fische aus ihren Eiern. 
Beispiel: Wassertemperatur 17°C.   60° Tagesgrade dividiert durch 17°C Wassertemperatur, ergibt ca. 3-4 Tage.
Das heißt, nach 3-4 Tagen schlüpfen die Fische aus ihren Eiern.

Danach wird die Schwimmblase mit Luft gefüllt, genannt Initialfüllung, und von nun an können die Brütlinge selbstständig schwimmen. Sie leben noch zwei Tage vom Dottersack, und von nun an ernähren sie sich vom Plankton ( Wasserlebewesen, Fischnährtiere).
Wenn dieses Plankton in ausreichender und in richtiger Größe vorhanden ist, wächst diese Brut schnell und in großer Anzahl heran.

Um das Wachstum nicht zu behindern, werden die Brütlinge ca. 2-3 Tage nach dem Schwimmfähig werden in Aufzuchtteiche gesetzt. Hier ist wieder genügend Plankton vorhanden, und es wird mit der Zufütterung ( Fertigfutter ) begonnen, um das Plankton im ausreichender Menge zu erhalten. In diesem Teich bleiben sie bis zum Frühjahr des kommenden Jahres. Sie sind einen Sommer alt, 5cm bis 15 cm lang und heißen daher K1 (Karpfen 1 Sommer alt, einsömmerig ).

2. Sommer

Im April wird dieser Teich abgefischt. Wasser wird langsam ausgelassen, und die Fische mit Netzen und Kescher aus dem Restwasser entnommen, und in andere Teiche umgesetzt. Dies Geschied um wieder genügend Naturnahrung (Plankton) für die Fische zur Verfügung zu haben, denn es wird in diesem Jahr etwas mehr zugefüttert (Fertigfutter und ganze Gerste). Im Herbst haben sie ein Gewicht von 25 dag bis 1 kg, je nach Wassertemperatur und eingesetzte Stückzahl pro Teich, die wiederum in diesen Teichen überwintern.

3. Sommer

In diesem Frühjahr wird ebenfalls abgefischt, und diesmal werden aber die Fische in Abwachsteiche gesetzt, wo hauptsächlich Gerste und wenig Fertigfutter zugefüttert wird. Dies sind Speisekarpfen und wiegen ca. 1,5 bis 2,5 kg.

Sie werden nach dem Abfischen in Hälter gesetzt, in dem Quellwasser durchfließt, und dadurch die Fleischqualität entscheidend verbessert wird.
Es sind vom Schlüpfen der Brut bis zum Speisekarpfen 3 Sommer vergangen, er heißt jetzt K3.

Die Zierfische werden wie die Karpfen gezüchtet, diese werden aber schon im erstem Jahr im Herbst oder im Frühjahr direkt vom Teich an die jeweiligen Kunden verkauft. Für mehr Informationen hier klicken.